Wir sind sehr stolz darauf, einen wichtigen Meilenstein auf unserem Weg zur Nachhaltigkeit bekannt zu geben: WORKY hat die Zertifizierung nach ISO 14064-1:2018 / UNI EN ISO 14064-1:2019 erhalten.
Dieses Ergebnis ist nicht nur ein einfaches „Siegel”, das wir unseren Unternehmensunterlagen hinzufügen können. Es ist ein greifbarer und transparenter Beweis für unser Engagement, unsere Auswirkungen auf die Umwelt zu verstehen, zu messen und letztendlich zu reduzieren. In einer Zeit, in der Klimaverantwortung zu einer unaufschiebbaren Notwendigkeit geworden ist, haben wir uns entschlossen, konkret zu handeln, ausgehend von der grundlegenden Annahme, dass man nicht verbessern kann, was man nicht messen kann.
Der Erhalt dieser Zertifizierung bedeutet, dass wir einen strengen Prozess zur Quantifizierung und Berichterstattung unserer Treibhausgasemissionen (THG), auch bekannt als „CO2-Fußabdruck” einer Organisation, erfolgreich abgeschlossen haben.
Die Norm ISO 14064-1 ist der internationale Referenzstandard für die Quantifizierung und Berichterstattung über die Emissionen und den Abbau von Treibhausgasen (THG) auf Unternehmensebene. Einfach ausgedrückt liefert sie Leitlinien für die Erstellung eines zuverlässigen, transparenten und überprüfbaren THG-Inventars.
Warum wir diesen Weg eingeschlagen haben?
Dieses Ziel ist kein Endpunkt, sondern ein wichtiger Ausgangspunkt für einen Plan zur kontinuierlichen Verbesserung.
Der Zertifizierungsprozess erforderte eine sorgfältige und gründliche Analyse aller unserer Unternehmensaktivitäten, die weit über die offensichtlichsten Emissionen hinausging. Die Bilanz umfasste einen breiten Bereich, der gemäß den in der Norm definierten Kategorien unterteilt war, um einen vollständigen und genauen Überblick zu gewährleisten.
Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglichte es uns, unsere Prozesse vom Rohstoff bis zur Lieferung an den Endkunden gründlich zu untersuchen, einschließlich der Auswirkungen der täglichen Aktivitäten unserer Mitarbeiter.
Um eine vollständige Übersicht zu erhalten, umfasst unser Inventar Folgendes:
Direkte Treibhausgasemissionen: Dies sind Emissionen, die direkt aus Quellen stammen, die das Unternehmen kontrolliert. Dazu gehören beispielsweise Emissionen aus der Verbrennung in unseren Anlagen oder aus der Nutzung unserer firmeneigenen Fahrzeuge.
Indirekte Emissionen aus importierter Energie: Diese grundlegende Kategorie betrifft Emissionen, die „vorgelagert” bei der Erzeugung der von uns gekauften und verbrauchten elektrischen und thermischen Energie entstehen. Die Analyse berücksichtigte den spezifischen Energiemix unserer Lieferanten und dessen geografische Herkunft.
Indirekte Emissionen aus dem Transport: ein komplexer und bedeutender Bereich für ein produzierendes Unternehmen. Wir haben eine Vielzahl von Logistikaktivitäten sorgfältig erfasst, darunter:
Alle Fahrten unserer Vertriebsmitarbeiter und Techniker mit nicht firmeneigenen Fahrzeugen und anderen Verkehrsmitteln.
Indirekte Emissionen durch verwendete Produkte: Hier haben wir den „CO2-Fußabdruck” der von uns gekauften Materialien und Dienstleistungen analysiert. Dazu gehören die Emissionen, die bei der Herstellung der Metalle, Verpackungen, elektrischen Komponenten und Lackierprozesse entstehen, die wir für die Herstellung unserer Ausstattungslösungen verwenden.
Indirekte Emissionen aus hergestellten Produkten: Schließlich haben wir unseren Blick über die Grenzen des Unternehmens hinausgerichtet und die indirekten Emissionen im Zusammenhang mit den von uns hergestellten Produkten bewertet. Das bedeutet, dass wir uns nicht nur um die Emissionen kümmern, die wir als produzierendes Unternehmen verursachen, sondern auch um die Auswirkungen, die unsere Lösungen während ihrer gesamten Lebensdauer haben, sobald sie in den Händen unserer Kunden sind.
Die Fertigstellung dieser Bestandsaufnahme und die Erlangung der Zertifizierung nach ISO 14064-1 verschaffen uns heute eine klare und zertifizierte Ausgangsbasis. Diese Daten sind nicht statisch, sondern ein Arbeitsinstrument, das unsere zukünftigen Entscheidungen leiten wird.
Da wir nun wissen, wo und wie wir unsere Auswirkungen verursachen, können wir konkrete und messbare Reduktionsziele festlegen. Unser Engagement wird sich in gezielten Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, zur Optimierung der Logistik, zur Bewertung von Lieferanten und Materialien mit geringeren Auswirkungen und zur Förderung nachhaltigerer Praktiken im gesamten Unternehmen niederschlagen.
Dieses Ergebnis war nur dank der Zusammenarbeit des gesamten DEA Worklab-Teams möglich, das sich aktiv an der Datenerhebung und dem Analyseprozess beteiligt hat. Es ist ein gemeinsamer Erfolg, der unsere Unternehmenskultur stärkt, die zunehmend auf Verantwortung und nachhaltige Innovation ausgerichtet ist.
Wir werden unsere Fortschritte weiterhin überwachen und unseren Weg mit der Transparenz teilen, die uns bis hierher geführt hat.